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SPD-Arbeitnehmer kritisieren Wirtschaftsminister Haseloff wegen Haltung zu Mindestlöhnen
Die SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Sachsen Anhalt hat Wirtschaftsminister Rainer Haseloff (CDU) wegen seiner ablehnenden Haltung bei der Einführung von Mindestlöhnen scharf kritisiert. Der AfA-Landesvorsitzende und Arbeitsmarktexperte der Landes-SPD Andreas Steppuhn warf Haseloff vor, die Realitäten zu verkennen. Steppuhn bezeichnete es als Skandal, das mittlerweile 70 000 Menschen in Sachsen Anhalt, obwohl sie arbeiten würden, zusätzlich noch Hartz IV benötigten.
Dies ist nur durch die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen zu verändern, so Andreas Steppuhn. Der SPD Arbeitsmarktexperte bedauerte es, das Haseloff, der zumindest auf dem Papier auch Arbeitsminister sei, sich jeglichen guten Argumenten verschließe. Dauerhafte Niedriglöhne führen nicht nur zu Altersarmut, sondern auf Dauer auch zun Kollaps des Rentenversicherungssystems, das immer mehr durch Steuergelder gestützt werden muß.
Veröffentlicht: 25. Februar 2010 unter SPD Sachsen-Anhalt

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