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Unfassbarer Vorgang – Ruden fügt Amt des Landesbeauftragten schweren Schaden zu
Der Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Gerhard Ruden, hat heute seinen Antrag auf Entlassung als Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen zurückgezogen.
Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Das ist ein unfassbarer Vorgang. Herr Ruden ist offensichtlich von allen guten Geistern verlassen. Er fügt mit seinem Rücktritt vom Rücktritt dem Amt des Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen einen schweren Schaden zu.
Herr Ruden stellt hier offensichtlich persönliche Motive über die Verantwortung für die Opfer. Das ist blanker Hohn und an Dreistigkeit und Pietätlosigkeit nicht zu überbieten.“
Veröffentlicht: 07. April 2010 unter SPD Sachsen-AnhaltRücktritt folgerichtig und einzig vertretbare Entscheidung
Der Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Gerhard Ruden, hat heute in einem Schreiben an den Landtagspräsidenten seinen Rücktritt erklärt, nachdem bekannt geworden war, dass er als Student gegenüber dem Ministerium der Staatssicherheit einen Freund erheblich belastet hatte und dieser daraufhin zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen „Republikflucht“ verurteilt wurde.
Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Die Fakten und die Aussagen von Herrn Ruden sprechen für sich. Der Rücktritt war folgerichtig und die einzig vertretbare Entscheidung.
Der Landtag hat jetzt die Aufgabe, eine Persönlichkeit zu finden, die das Amt des oder der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen verantwortungsvoll ausfüllen kann.“
Veröffentlicht: 31. März 2010 unter SPD Sachsen-Anhalt

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