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SPD stellt Diskussionspapier für Sozialen Arbeitsmarkt vor
(dpa/sa) Sachsen-Anhalts SPD will neue Jobs für 5000 Langzeitarbeitslose im gemeinnützigen Bereich schaffen und hat dazu am Freitag ein Diskussionspapier vorgelegt. Nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten sollen die Betreffenden bei Sozialverbänden, Kommunen oder Museen längerfristig sozial-versicherungspflichtig angestellt werden und mindestens 7,50 Euro in der Stunde verdienen. Sie könnten etwa ältere Menschen beim Einkaufen unterstützen, in Kultureinrichtungen aushelfen, Schüler in Schulbussen begleiten und Aufgaben in Sportvereinen oder Naturschutzprojekten übernehmen.
Die Kosten bezifferte SPD-Chefin Katrin Budde auf rund 100 Millionen Euro jährlich. Ein Fünftel komme auf das Land zu, den Rest könnten Bund und EU übernehmen. “Unser Vorschlag ist machbar und kein Luftschloss.”
Veröffentlicht: 26. März 2010 unter SPD Sachsen-Anhalt

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